• IDD Weiterbildung 12.03.2019

     

    Weiterbildung IDD

     

    In Zusammenarbeit mit dem Brokerverband, der Universität Liechtenstein und der FMA organisiert der LVV Weiterbildungen im Sinne des Versicherungsvertriebsgesetzes. Die Veranstaltungen zum Versicherungsvertrieb "IDD Intensiv" bieten in vier thematisch gegliederten Tagungen die Möglichkeit, sich zum Thema Versicherungsvertrieb weiterzubilden. So werden neben Grundlagen relevante praxisnahe Themen aufgegriffen, Hintergrund- und Anwendungswissen vermittelt und Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion mit Experten aus Praxis, Wissenschaft und Aufsicht geboten. Besonders Vermittler und Mitarbeiter von Versicherungsunternehmen, die im Vertrieb arbeiten, können mittels dieser Veranstaltungen ihre Kenntnisse vertiefen und dabei ihrer Pflicht zur Weiterbildung aus dem VersVertG nachkommen. Die Tagungen gelten als von der FMA anerkannte Weiterbildung. Selbstverständlich sind auch Interessierte aus anderen Bereichen des Versicherungssektors oder fremden Branchen herzlich willkommen.

     

    Der erste Teil der Veranstaltungsreihe zur IDD findet am 12.3.2019 statt. Er beschäftigt sich mit den Grundlagen der IDD und deren Umsetzung in Liechtenstein aus verschiedenen Perspektiven und bietet damit eine praxisnahe Weiterbildung.

     

  • Meinungskolumne Wirtschaft Regional September 2018

    Kolumne Wirtschaft regional vom 22. September 2018

     

     

    Digital, aber bitte möglichst persönlich

     

     

    «In der Beratung bevorzugen die Kunden ein sachkundiges Gegenüber aus Fleisch und Blut.»

     

    Caroline Voigt

    Geschäftsführende Präsidentin des
    Liechtensteinischen Versicherungsverbandes

     

     

    Neuere Studien aus der Versicherungsbranche liefern interessante Erkenntnisse zu den äusserst unterschiedlichen Kundenerwartungen: «Einerseits persönlich, andererseits digital», so lautet beispielsweise eine Kernaussage im «Branchenkompass Insurance 2017», an dem unter anderem das F.A.Z.-Institut der renommierten Frankfurter Allgemeinen Zeitung mitgewirkt hat. Digitale Kommunikation mit dem Versicherer und Online-Lösungen finden Kunden prima, ausser wenn es um die Beratung geht. Dann bevorzugen sie ein sachkundiges Gegenüber aus Fleisch und Blut, wie eine andere Branchenstudie ergeben hat.

     

    Alte und neue Welten verbinden

     

    Erhebungen bei Führungskräften der deutschen Versicherungsbranche über die aktuell brennenden Themen bestätigen dieses Bild. Als Top-5-Herausforderungen der Branche werden neben Niedrigzinsniveau und Regulierung/Compliance ganz vorne die Kundenerwartungen genannt, gefolgt von Datensicherheit und Digitalisierung der Geschäftsprozesse. Als wichtigste Strategie bis 2020 nennen die Versicherer die Verbesserung der Servicequalität. Jeder Zweite der befragten Führungskräfte erwartet im Vertrieb gravierende Veränderungen. Die Prognosen, welche Beratung sich Versicherungskunden künftig wünschen, sind sehr verschieden. Einerseits sehen 79 Prozent der Befragten die persönliche Beratung als eine der wichtigsten Erwartungen der Kunden an eine Versicherung. Andererseits spüren 70 Prozent einen Trend in Richtung digitale Beratung – vor allem bei jungen Menschen. Mehr als die Hälfte geht davon aus, dass Kunden Abschlüsse über das Internet künftig als Standard erwarten. Für Versicherer führen diese unterschiedlichen Erwartungen dazu, ihre Beratungsprozesse zweigleisig aufzustellen und Vertriebs- und Beratungsangebote anzubieten, die «alte und neue Welten» miteinander verbinden.

     

    Die überwiegende Mehrheit der Menschen sieht gemäss einer Erhebung der Frankfurt Business Media und des deutschen Markt- und Meinungsforschungsinstituts forsa in der Digitalisierung viele Chancen ‒ vor allem für die Wirtschaft. Ebenso erhoffen sich die Befragten schnellere Prozesse sowie neue Produkte und Services. Ein Viertel der Befragten äussert sich allerdings skeptisch hinsichtlich der Digitalisierung und fühlt sich durch die rasante Entwicklung überfordert. Weiter sehen die Befragten neue Risiken. An erster Stelle fragen sie sich, ob ihre persönlichen Daten künftig noch sicher sein werden. Jeder Zweite sieht in der Digitalisierung das Risiko rechtlicher Unsicherheiten sowie die Gefährdung von Arbeitsplätzen.

     

    Neugestaltung der Kundenkontakte

     

    Die Versicherungswirtschaft steht vor dem Hintergrund der Digitalisierung vor grossen Herausforderungen. Es bieten sich aber auch zahlreiche Chancen. So schaffen die fortschreitende Digitalisierung und neue Big-Data-Technologien gemäss einer 2017 veröffentlichten Studie der Prognos AG das Potenzial, eine bislang prägende Eigenschaft von Versicherungsmärkten, die Informationsasymmetrie zwischen Versicherungsnehmern und Versicherungsgebern, nachhaltig zu verändern. Durch Nutzung zusätzlicher Daten können Versicherer potenzielle Risiken auf Teilmärkten künftig besser einschätzen. In der Folge können Versicherungsprämien am individuellen Risiko des einzelnen Versicherungsnehmers ausgerichtet und somit attraktiver für gute Risiken werden. Schlussfolgerung der Studienautoren: Die Möglichkeiten der Digitalisierung sollten für einen intensiveren und direkteren Kundenkontakt genutzt werden. So identifiziert die Studie folgerichtig die Neugestaltung der Kundenkontakte als zentrale Aufgabe für die klassischen Versicherungsunternehmen. Für die Versicherten bietet diese «schöne neue Versicherungswelt», die digitale Errungenschaften mit persönlichem Service und persönlicher Beratung kombiniert, unter dem Strich in aller Regel Vorteile.

     

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  • Mitgliederversammlung 25. April 2018

    Mitgliederversammlung des LVV  25. April 2018

     

    Gut positionierter Versicherungsstandort

     

    Vaduz, 25. April 2018. Die Mitgliederversammlung des Liechtensteinischen Versicherungsverbandes (LVV) blickte am vergangenen Mittwoch auf ein ausserordentlich erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Durch die gute Positionierung des breit diversifizierten Versicherungsplatzes mit wettbewerbsfähigen und europakonformen Produkten wies die Branche beeindruckende Wachstumszahlen aus.

     

     

    18_04_25_Medienmitteilung_MV_2... (487 KB)
  • Präventionsprojekt 2018

     

    Präventionsprojekt „Am Steuer nie!“

    lpfl Diese Woche wird ein Präventionsprojekt gegen Alkohol- und Drogenkonsum im Strassenverkehr gestartet, welches für Schüler der Berufsschule sowie des Gymnasiums konzipiert ist.

    Die Schweizerische Fachstelle ASN führt mit dem Liechtensteinischen Versicherungsverband, dem Liechtensteinischen Gymnasium sowie der Landespolizei erstmalig das Präventionsprojekt „Am Steuer nie!“ in Liechtenstein durch. 116 Schülerinnen und Schüler der 6. Stufe des Gymnasiums nehmen am Workshop teil und setzen sich als junge Lenker und künftige Neulenker in einem Workshop mit dem Thema Fahrunfähigkeit selber auseinander. Die jungen Erwachsenen haben dabei die Möglichkeit, selbst Plakate zum Thema ‚Suchtmittel im Strassenverkehr‘ zu gestalten und sich so mit der Materie vertieft zu beschäftigen. Durch einen Fahrsimulator können schliesslich die Auswirkungen von Alkohol und Drogen am Steuer direkt erlebt werden. Ziel dieser Präventionsveranstaltung ist es, durch die Kombination von Information und Spass eine hohe präventive Wirkung zu erzielen. Die Schüler sollen das Fahren ohne Suchtmittel mit einer positiven Erinnerung verbinden und sich den Konsequenzen von Alkohol und Drogen am Steuer bewusst sein.

     

    Medienmitteilung_LPFL_2018.pdf (188 KB)
  • Mitgliederversammlung vom 02.05.2017

     

    Mitgliederversammlung des LVV
     
     
    Aktive Interessenvertretung des LVV im In- und Ausland
    Die Mitgliederversammlung des Liechtensteinischen Versicherungsverbandes (LVV) nimmt zwei Neumitglieder auf und fasst bei allen Geschäften einstimmige Beschlüsse.
     
    Vaduz, 2. Mai 2017. Die Bedeutung der Versicherungsindustrie für den Standort Liechtenstein spiegelt sich in der sehr aktiven Verbandsarbeit, der engen Zusammenarbeit mit den Behörden und im branchenübergreifenden Austausch mit den anderen Verbänden. In ihrem Rückblick auf das vergangene Jahr zog die geschäftsführende Präsidentin Caroline Voigt Jelenik am vergangenen Dienstag vor der Mitgliederversammlung eine positive Bilanz über die erfolgreichen Aktivitäten auf nationaler und internationaler Ebene.
     
     

    17_05_03_Medienmitteilung_MV_2... (489 KB)
  • Non-Life Roundtable 31.01.2017

    Non- Life Roundtable 31.01.2017

     
    Ende Januar fand das erste Non-Life Roundtable Gespräch des LVV statt. In Liechtenstein niedergelassene Schadenversicherer diskutierten aktuelle Themen wie die Umsetzung von Solvency II und die damit verbundenen Erfordernisse im Non-Life Bereich und stellten ihre jeweiligen Geschäftsmodelle vor. Ein wichtiges Anliegen bleibt der Ausbau des DBA Netzwerkes und das Aufrechterhalten der Standortvorteile. Begrüsst wurde, dass der Versicherungsplatz durch zwei neue Unternehmen - W.R. Berkley AG und  Allianz Risk Transfer AG – gestärkt wird.
     
     
     
     
     
    Das Bild zeigt Präsidentin Caroline Voigt gemeinsam mit den Vertreter Liechtensteinischer Schadenversicherer. Von links:
    Gunar Schilling (Helvetia Schweizer Versicherungsgesellschaft in Liechtenstein), Daniel Kühneisen (UNIQA Versicherung AG), Hans-Peter Naef (W.R. Berkley Europe AG), Udo Pickartz (StarStone Insurance Europe AG), Caroline Voigt (Präsidentin LVV), Bernhard Arbogast (Allianz Risk Transfer AG), Thomas Schatzmann (Allianz Risk Transfer AG), Donat P. Marxer (StarStone Insurance Europe AG)
     
     
     
     
     
     
     

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Meinungskolumne Wirtschaft Regional September 2018
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Titelbild Liechtensteinischer Versicherungsverband
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